Rund um die Klosterruine Heisterbach

47 Facebook-Likes in 72 Stunden und nette Kommentare berufener Wanderer sind Anreiz für mich, mit dem „Wandern“ weiter zu machen 🙂

Nun habe ich in irgendeinem Wanderblog gelesen, dass Wandern erst ab 9 km anfange und dabei ein Rucksack getragen werden müsse. Ich setze mich darüber hinweg. Ich fange gerade erst an, spüre mein Knie noch von der letzten Etappe, habe immerhin weit mehr als 100 Kilo mit mir herumzuschleppen und entschließe mich, einfach so weit zu laufen, wie ich es für richtig halte und wie ich kann. Umkehren kann man immer noch. Weiterlaufen natürlich auch.

Also, Fotoapparat eingepackt,  Sohn geschnappt, Wasserflasche und ein paar Kohlehydrate in Brötchenform und los geht’s:

Klosterruine Heisterbach

Klosterruine Heisterbach

[box type=“info“]Mit welcher Kamera gehe ich auf Wanderung?

Jetzt, am Anfang, wenn man sich selbst genug ist, ist es umso wichtiger, sich nicht mit schwerem Gerät unnötig zu quälen. Glücklicherweise bin ich vor einiger Zeit bereits von den schweren Spiegelreflexkameras mit noch schwereren Wechselobjektiven umgestiegen auf eine kompakte Systemkamera, die Olympus OM-D E-M5. Die Tasche mit Wechselobjektiven und Body wiegt – gefühlt – weniger als der Body der Canon 40D und die Fotos sind schlicht brillant. Eine gute Wahl, wie sich im Wandereinsatz bestätigt.
Eine Auswahl meiner schönsten Fotos finden Sie unter www.foto-akzente.de[/box]

OLYMPUS DIGITAL CAMERABei nicht so tollem Wetter und bewölktem Himmel beschließe ich, in’s Siebengebirge zu fahren. Ausgangspunkt ist der Parkplatz der Klosterruine Heisterbach zwischen Heisterbacherrott und Oberdollendorf.

Die Klosterruine Heisterbach ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im Siebengebirge (Stadtgebiet Königswinter). Sie liegt zwischen Oberdollendorf und Heisterbacherrott im Tal des Heisterbachs, eines orographisch linken Zuflusses des Dollendorfer Bachs (auch „Oberdollendorfer Mühlenbach“ genannt).
Quelle: Wikipedia

Heisterbach-CollageDie Runde – gerade 4 km – mag ich noch nicht als wirkliche „Wanderung“ bezeichnen, vielleicht eher als einen anspruchsvollen Spaziergang wegen der Steigungen und der teilweise sehr unebenen Wege beim Abstieg.
Aber es war gut, dass wir abgekürzt haben, denn kaum wieder zu Hause angekommen, begann es aus Eimern zu regnen.

Den GPS-Track finden Sie bei GPSies.

Und hier die Galerie:

6 Kommentare
  1. Elke
    Elke says:

    Na also, geht doch 🙂
    Ich habe mit 50 Jahren angefangen zu joggen. Der Anfang sah so aus, dass ich 1 Minute laufen könnte und dann erstmal 2 Minuten gegangen bin. Nach 1/2 Jahr konnte ich 30 Minuten an einem Stück laufen, aber es war immer schwer.
    Mit dem Wandern ist das ganz genauso. Mein Motto ist eines der bekanntesten „Der Weg ist das Ziel“
    Also egal wie kurz oder lang, Spaß muss es machen und gut tun. Welch ein Glück einen Sohn zu haben, der mitlaufen möchte.
    Für mich ist das was ich tue auch wandern, aber vorallem unterwegs sein in der Natur, bei mir ankommen. Die Länge und die Kilometer spielen da keine Rolle.
    VG Elke

    • Jürgen Sauerborn
      Jürgen Sauerborn says:

      Danke für die ermunternden, sehr netten Worte 🙂
      Immer schön langsam die Dosis steigern – für den Anfänger war das heute steil genug: rauf wie runter 😉
      Und Du (ich darf Dich Duzen?) hast recht, wir sind so oft stehen geblieben: die rote Schnecke hier, der blaue Käfer da. Das Schauen und das Natur-er-leben, das ist es, was Spaß macht. Anstrengend (noch 😉 ), aber schön. „Just do it“.
      Nächste Woche geht es weiter. 🙂
      Viele Grüße
      Jürgen

  2. Guido
    Guido says:

    Hat mir gut gefallen der Beitrag und die Einstellung dahinter 😉 Die Fotos finde ich echt Klasse, besonders die Nahaufnahmen. Bei Fotos mit wechselndem Lichteinfall (im Wald z.B) scheint die Kamera aber dieselben Probleme zu haben wie meine; sie weiß nicht recht auf welches Licht sie sich einzustellen hat und erzeugt dann Überbelichtung. Im letzten Beitrag von http://www.rainerundclaudia.de beschäftigt Rainer sich mit gerade diesem Problem; nur als absoluter Laie sind seine Lösungen für mich nicht einleuchtend, bzw. durchschaubar. Lieben Gruß, Guido.

    • Jürgen Sauerborn
      Jürgen Sauerborn says:

      Hallo Guido,
      das freut mich sehr! Was die Bilder anbelangt so glaube ich, dass das angesprochene Problem eher am Fotografen als am Fotoapparat liegt 😉
      Viele Grüße
      Jürgen

  3. Inge Graf
    Inge Graf says:

    gute Wahl für den Anfang sich das Siebengebirge auszusuchen, auf ‚verhältnismäßig‘ kurzen Strecken gibt es viel zu sehen. Nun ja ich weiß ja von was ich rede, bin ja hier täglich unterwegs. Und wer behauptet, dass Wanderungen erst bei 9km anfangen? Wenn das so ist, dann bin ich auch kein Wanderer sondern Spaziergänger, denn auf 9km schaffe ich es hier nur äußerst selten, aber nach manchen Touren, die ich so querfeldein mache, sind es gefühlte 20km und das ist doch auch schon Training, oder? Also nicht treiben lassen und nicht versuchen Rekorde aufzustellen sonst verliert man vielleicht die Lust und Lust soll sie doch machen die Natur …
    herzliche Grüsse und willkommen im Siebengebirge, Inge

    • Jürgen Sauerborn
      Jürgen Sauerborn says:

      Hallo Inge,
      vielen Dank für die netten und freundlichen Worte. Es erfüllt mich schon mit gewissem Stolz, eine Steigung gemeistert zu haben. Es freut mich zu hören, dass es anderen auch so geht wie mir 🙂
      Frohes Wandern wünscht
      Jürgen

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