GPS (Global Positioning System) ist mittlerweile fast allen Menschen mit einem Smartphone ein Begriff, sorgen doch geostationäre Satelliten dafür, dass man immer wissen kann, wo man sich gerade befindet. Hierauf basierende Routenplanung kennen wir als Autofahrer, Radfahrer und auch als Fußgänger und Wanderer.

GPS-Tracking, also das Aufzeichnen einer Route mittels GPS, erfolgt durch ständiges Abfragen des Standortes und Abspeichern dieser Daten, die sodann am Display auf passender Karte zu einer Route visualisiert werden.

Wer mich kennt, weiß, dass ich Freund aller technischer Innovation bin. So nutze ich mein iPhone 5 (und iPad) auch beruflich, etwa zum (verschlüsselten) Diktieren im Anwaltsalltag (siehe mein Artikel auf anwaltsorga.wordpress.com). Aber auch zum Wandern ist das iPhone (oder ein entsprechendes Android pp.-Gerät) hilfreich.

So nutze ich von Beginn an zur Routenplanung und zum Aufzeichnen der gewanderten Strecke eine GPS-Tracking-Software. Einige Varianten möchte ich an dieser Stelle vorstellen. Hinweis vorab: ein GPS-System, wie es mir von Wanderfreunden oft vorgeschlagen wurde, etwa das Garmin Dakota 20 oder Garmin etrex 30, besitze ich (noch) nicht – noch komme ich so zurecht 😉

GPSies.com

Ich nutze GPSies, das als App für iPhone verfügbar ist und auf einem online-Portal basiert www.gpsies.com . Nach einmaliger, kostenloser Anmeldung im Online-Portal lassen sich dort Strecken anderer Wanderer ansehen, abspeichern, als Vorlage verändern, eigene Routen anlegen usw. Auf dem Smartphone sind die „gemerkten“ Strecken sodann abrufbar – zum „Nachwandern“, wenn man so will. Gleichzeitig kann – und darin liegt der Zweck – die selbst gelaufene Route aufgezeichnet werden, die wiederum auf GPSies.com hochgeladen wird. Die Routen lassen sich in Streckenordnern abspeichern, so dass sich mit der Zeit ein regelrechtes „Wandertagebuch“ ergibt:

Weiteres Highlight ist, dass im Portal sog. „Aussichtspunkte“ markiert und Fotos und Videos hochgeladen werden können.

Meine Erfahrungen im Alltag mit der iPhone-App sind überwiegend gut: die Akkuleistung des iPhone geht – je nachdem, wie oft man auf das Display schaut – schon einigermaßen in die Knie; ein mobiles Ladegerät / Zusatzakku kann gerade bei längeren Touren schon Sinn machen. Bei einer der letzten Wanderungen verabschiedete sich die Software am iPhone so weit, dass sie sich gar nicht mehr aufrufen ließ. Es half nur noch komplettes Löschen und Neu-Installieren aus der iCloud. Ärgerlich, wenn so etwas unterwegs passiert. Ansonsten ist GPSies aber mein gern genutzter und ständiger Begleiter auf meinen Spaziergängen und Wanderungen.

Näheres unter www.gpsies.com, mobil unter www.m.gpsies.com